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Von der Abfahrt zum Narrenschiff

Der Schritt vom Comic, und der in ihm enthaltenen Theater- Aufführung zu einem eigenständigen Drama, das aus dem Bild entwickelt wurde, war nicht weit. Zu Beginn dachte ich an eine Revue. Die damit angedachte Verfremdung führte zu einer Art von Hampelmännern und von dort schließlich zu Blechfiguren. Ein Nachbar hatte ein Stück Kupferblech, aus dem ein 40 cm hoher Prototyp entstand. Bezeichnenderweise war es ein stehender Steen, den es ja so gar nicht auf dem Bild gibt. Die bunt lackierten Figuren wurden an Holzstäbe geschraubt und mit diesen geführt. Mit dem Regisseur Klaus Metzger entstand die Idee zu einer Zimmertheater- Aufführung. Das Stück schrieb ich mangels vorhandener geeigneter Texte, selbst. Mit Studierenden führten wir das Stück mit den Stabpuppen an der Universität Giesen mehrfach auf. Die Planungen für das Zimmertheater legten größere Figuren nahe. So entstanden aus Aluminium 125 cm hohe (stehend) Figuren und Gruppen. Als die Aufführung nicht zustande kam, machten meine Studierende und ich im Studio eines offenen Fernsehkanals in Giessen Studioaufnahmen mit Unterstützung des Regisseurs Eckart Zerzawy. Eine weitere Wendung nahm die Dramatisierung durch eine von der CD angeregte Tanztheater- Aufführung des Tübinger Tanztheater „Treibhaus“.

Abbildung: Entwurf einer Revueszene, - Feder, Aquarell, 20 x 30 cm, 2002

Abbildung: Skizze zu einer Installation nach Jan Steen, - Graphit, Aquarell, 60 x 80 cm, 1999

Abbildung: "Rederijker", - Zinkblech, Lack, Holstäbe, H ca. 30 cm, 2002

Abbildung: Kleine Metallfiguren, - Kupfer, Tink, Lack, Holzstäbe, 2001

Abbildung: Ausstellung Kunsthalle Giessen, 2004 -

Abbildung: Der Geiger, - Zink, Buntlack, H 125 cm, 2003

Abbildung: "Die Kartenspieler", - Zink unbemalt, H 125 cm, 2001/2002

Abbildung: Sprechmachine für Aufführung des "Narrenschiffs", - Feder, Aquarell, 20 x 30 cm, 2002